Amancay

Amancay – Begegnung auf Augenhöhe e.V.


Amancay - Begegnung auf Augenhöhe e.V.

Weltwärts

Du bist von Amancay begeistert und möchtest ein Jahr als FreiwilligeR in Lima arbeiten? - Dann hast du die Möglichkeit mit dem Welthaus Bielefeld „weltwärts“ zu gehen. Gefördert wirst du vom Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Die Zusammenarbeit von Amancay mit dem Welthaus Bielefeld ist zu einem festen Bestandteil unserer Arbeit geworden. Dank dieser Kooperation ist es uns möglich jedes Jahr im August 2 Freiwillige nach Peru zu versenden und ihnen so einen umfassenden Einblick in die Arbeit mit Menschen mit Behinderung am Rande Limas zu ermöglichen.

1. Projekt
5 Tage pro Woche bei Amancay.

2. Projekt
Nachmittags bei Amancay und vormittags an der örtlichen Schule für Kinder mit Behinderungen

Mehr Information zu den Voraussetzungen und dem Bewerbungsverfahren erhältst du direkt auf der Homepage des Welthaus Bielefeld: http://www.welthaus.de/weltwaerts/

Für weitergehende Fragen stehen wir dir gern zur Verfügung.


Corinna Auer

Amancay - Begegnung auf Augenhöhe e.V.

Freiwillige von August 2017 bis August 2018
Physiotherapeutin aus München

"Ich freue mich sehr im kommenden Jahr den Kindern und Jugendlichen die Fortsetzung ihrer Therapien zu ermöglichen und weiteren Kindern durch physiotherapeutischen Behandlungen helfen zu können."


Ich werde ab August 2017 für AMANCAY als Physiotherpeutin arbeiten und somit Esras Arbeit weiterführen. Im letzten Jahr konnte ich durch meine Arbeit in einer Physiotherapiepraxis in München, mit u. a. neurologischem und pädiatrischem Schwerpunkt, wertvolle Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Erwachsenen mit Behinderung sammeln. Ich freue mich sehr im kommenden Jahr den Kindern und Jugendlichen die Fortsetzung ihrer Therapien zu ermöglichen und weiteren Kindern durch physiotherapeutischen Behandlungen helfen zu können. Zudem werde ich mit meiner Mitfreiwilligen,  weiterhin Workshops organisieren und durchführen.

Esra Fehsenfeld

Amancay - Begegnung auf Augenhöhe e.V.

Freiwillige von August 2016 bis August 2017
Physiotherapeutin (B.Sc.) in Berlin

"Da ich mein Studium der Physiotherapie dieses Jahr abgeschlossen habe, freue ich mich darauf, die Kinder therapeutisch zu begleiten. "


Ich werde ab August 2016 das Projekt vor Ort unterstützen und für den Verein Informationen über die aktuelle Lage im Land und bei AMANCAY berichten. Da ich mein Studium der Physiotherapie dieses Jahr abgeschlossen habe, freue ich mich darauf, die Kinder therapeutisch zu begleiten. Ich habe es mir außerdem zum Ziel gesetzt, um nachhaltig die Lebenssituation der Kinder positiv beeinflussen zu können die Familien und Angehörigen in die Therapien zu integrieren und ihnen zu vermitteln, wie sie selbst die Behandlung fortführen können. Mein großes Hobby ist es, (Beach-) Volleyball zu spielen. Deshalb möchte ich gerne ein Taller für die Mütter anbieten, in dem wir gemeinsam diesen Sport ausüben.

Saskia Heineken

Amancay - Begegnung auf Augenhöhe e.V.

Freiwillige von August 2016 bis August 2017
Abiturientin aus Darmstadt


Ich heiße Saskia Heineken, bin 18 Jahre alt und komme aus Darmstadt, Hessen. Als Tochter einer Deutschen und eines Argentiniers bin ich früh mit Südamerika in Kontakt gekommen. Im Alter von drei Jahren zog ich mit meiner Familie nach Limeira in Brasilien, wo wir sieben Jahre gelebt haben und meine zwei Geschwister und ich eine tolle Kindheit verbracht haben.

Ich bin ein absoluter Südamerika-Liebhaber und freue mich darauf, mit Perú ein neues Land, neue Menschen und Kulturen kennenzulernen. Ich bin auf die Arbeit bei Amancay sehr gespannt und denke, dass ich meine Erfahrungen aus der langjährigen Kinder- und Jugendarbeit in unserer Gemeinde gut einsetzen kann.

Anne Schubert

Freiwillige von August 2013 bis August 2014
Abiturientin aus Römerberg

"Es ist ein Hineinwachsen in ein anderes Umfeld, teils in ein anderes Leben, in eine Arbeit mit ganz besonderen Kindern, Jugendlichen und deren Familien.  Es ist auch ein Wachsen an Hindernissen und Herausforderungen und gleichzeitig ein Erfahren von ganz viel Herzlichkeit."


AMANCAY – eine Blume, die an der Küste Perus wächst  und gleichzeitig Namensgeber des Vereins AMANCAY, in dem ich von August 2013 bis August 2014  als weltwärts-Freiwillige des Welthauses Bielefeld mitarbeitete.

Es mag etwas kitschig klingen, aber ebenso wie diese Blume wächst, so wächst man auch bei Amancay. Es ist ein Hineinwachsen in ein anderes Umfeld, teils in ein anderes Leben, in eine Arbeit mit ganz besonderen Kindern, Jugendlichen und deren Familien.  Es ist auch ein Wachsen an Hindernissen und Herausforderungen und gleichzeitig ein Erfahren von ganz viel Herzlichkeit.

Besonders die Herzlichkeit, die einem immer wieder entgegengebracht wird, begeistert mich sehr. Auch bin ich immer wieder überrascht mit welcher Selbstverständlichkeit die Familien jeden einzelnen Freiwilligen in ihr Haus und somit auch ein stückweit in ihr Leben lassen. Das ist für mich auch das Besondere an Amancay: Dass sie einem einen Einblick in ihr Leben gewähren und dass man auf Zeit ein kleiner Teil ihres Lebens, ihres Alltags werden kann.

Amancay bietet sehr viel Freiraum für eigene Ideen. Zu Beginn ist das mitunter etwas überrollend, da das eigenständige Arbeiten ohne große Sprach- und Ortskenntnisse doch  sehr herausfordert. Auch Busfahrten ins Ungewisse oder Sprachpannen, besonders beim Telefonieren mit den
Familien, gehören anfangs zum Alltag.
Das freie Arbeiten bietet allerdings sehr tolle Möglichkeiten sich ganz individuell mit den Kindern zu beschäftigen, sodass ich den großen Anteil an Eigenständigkeit sehr schnell schätzen gelernt habe.
Gracias an jeden, der diesen Verein ermöglicht und wachsen lässt!

Christina Mamsch

Freiwillige von August 2013 bis August 2014
Abiturientin aus Münster

"Diese freie Arbeit hat mir sehr gut gefallen und durch die Unterstützung und den engen Kontakt mit den Familien habe ich mich sehr bald wie zuhause gefühlt. Auch wenn ich vor dem Jahr keinerlei Erfahrungen in der Arbeit mit Behinderten hatte, und mir unsicher war, ob ich alles richtig machen würde, fand ich es durch die offene und herzliche Art der Familien unerwartet leicht mich in dieses neue Umfeld einzufinden."


Hallo, ich heiße Christina, bin 21 Jahre alt und komme aus Münster. Nach meinem Abitur 2013 habe ich von August 2013 bis August 2014 ein Jahr als weltwärts- Freiwillige in Lima verbracht.
Bereits 2010 war ich im Rahmen eines Schüleraustausches meiner Schule zum ersten Mal in Lima, habe damals allerdings in erster Linie Zeit in den reichen Vierteln der Stadt verbracht. Als Tagesausflug haben wir ein soziales Projekt besucht, was mein Interesse für die „andere“ Seite der Stadt geweckt hat.

Als Freiwillige habe ich in einer Schule für behinderte Kinder und bei Amancay gearbeitet, wobei die Arbeit bei Amancay immer mehr zum Schwerpunkt wurde.
Durch die große Freiheit in der Arbeit war es zwar anfangs manchmal schwer in die Arbeit hineinzufinden, aber mit der Zeit ist man in die Aufgaben hineingewachsen. Gemeinsam mit meiner Projektpartnerin Anne konnten wir mit den Familien von Amancay einige Ideen umsetzen, von Plakaten und Girlanden für Aktionen und Feiern über selbstgebastelte Engelchen aus Holz oder im Sommer Ausflüge in den Park oder den Zoo.

Diese freie Arbeit hat mir sehr gut gefallen und durch die Unterstützung und den engen Kontakt mit den Familien habe ich mich sehr bald wie zuhause gefühlt. Auch wenn ich vor dem Jahr keinerlei Erfahrungen in der Arbeit mit Behinderten hatte, und mir unsicher war, ob ich alles richtig machen würde, fand ich es durch die offene und herzliche Art der Familien unerwartet leicht mich in dieses neue Umfeld einzufinden. Der Abschied kam dann viel zu schnell und war wirklich sehr schwer, denn ich musste meine neu gefundene Familie zurücklassen.

Inzwischen wohne ich in Köln, studiere mehrsprachige Kommunikation (Spanisch &Englisch) und habe auch den deutschen Verein kennengelernt. Ich bin froh, dass ich die Gelegenheit hatte die tolle und wichtige Arbeit von Amancay in Peru erleben zu dürfen und hoffe bald für einige Zeit zurückzukehren und das Projekt weiter unterstützen zu können. Bis dahin versuche ich mich als Mitglied hier in Deutschland, im Bereich der Kommunikation mit Peru, zu engagieren.

Timo Ostheim

Freiwilliger von August 2012 bis August 2013
Abiturient aus Osnabrück

"Was mir besonders an dem Projekt gefällt ist, dass die Freiwilligen sehr viele Freiheiten haben, ihre Arbeit zu gestalten. Amancay bot mir beispielsweise die Möglichkeit, meine Leidenschaft zum Tanzen mit den Kindern zu teilen."


Hey, mein Name ist Timo. Von August 2012 an arbeite ich gemeinsam mit Filomena ein Jahr als Freiwilliger bei Amancay. Nach meinem Schulabschluss habe ich mich dazu entschieden, sozial im Ausland zu arbeiten. Ermöglicht wurde mir dies durch das „weltwärts“-Programm des Welthaus Bielefeld.

Ich hatte bis zu meinem FSJ nie Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Daher war ich vorher ziemlich unsicher über das, was mich zu erwarten hatte. Doch schon nach der ersten Begegnung im Projekt fühlte ich mich willkommen und vergaß meine Ängste.

Unsere Arbeit in Amancay war vielseitig. In unserer Begegnungsstätte boten wir verschiedene Aktivitäten, wie Basteleien und Handarbeiten, bis hin zu körperlichen Aktivitäten, wie Tanzen und Spiele, für die Kinder an. Auch Ausflüge zum Strand, in den Park, ins Schwimmbad oder ins Kino waren Teil unseres Programms. Der wohl wichtigste Part, das Herzstück Amancays, sind jedoch die Besuche der Familien zuhause. Nach Vereinbarung mit den Eltern besuchten wir diese und ihre Kinder in ihrem privaten Haushalt. Ob wir gemeinsam kochten, spielten, bastelten oder uns einfach nur trafen, um uns zu unterhalten oder um den Kindern und ihren Eltern zuzuhören – die Türen standen uns immer offen und wir wurden herzlich willkommen geheißen. Gerade dieser enge Kontakt ließ mich die jeweiligen Situationen verstehen und zeigte mir, dass meine Arbeit dort Sinn hat.

Was mir besonders an dem Projekt gefällt ist, dass die Freiwilligen sehr viele Freiheiten haben, ihre Arbeit zu gestalten. Amancay bot mir beispielsweise die Möglichkeit, meine Leidenschaft zum Tanzen mit den Kindern zu teilen. Einmal in der Woche bot ich in unserem Lokal Hiphop-Unterricht an.

Der Abschied fiel mir sehr schwer, denn die Familien und Kinder sind mir sehr ans Herz gewachsen. Doch in Deutschland angekommen lernte ich auch den Verein hier vor Ort kennen. Ich bin wirklich glücklich ein Mitglied Amancays zu sein. Deshalb engagiere ich mich nun auch von Deutschland aus für den Verein.

Filomena Hollmann

Freiwillige von August 2012 bis August 2013
Erzieherin aus Bielefeld

"Die Orientierung an peruanische und deutsche Bräuche war ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. So haben wir zum Beispiel Ostereier bemalt, eine Weihnachtskrippe gebaut oder eine Helloween-Party organisiert."


Hallo, ich bin Filomena, 22 Jahre alt, Erzieherin und wohne ich in Bielefeld. Dort studiere ich soziale Arbeit.

2012/13 habe ich am weltwärts- Programm des Welthauses Bielefeld teilgenommen und ein Jahr in Peru verbracht. Dieses Jahr über habe ich bei Amancay in Lima gearbeitet.

Wir (Timo, mein Projektpanter und ich) haben in der Nähe der Begegnungsstätte von Amancay gewohnt. Die Anpassung, an die veränderten Lebensbedingungen, ging wider erwarten schnell und ohne Probleme.

Die Arbeit hat mir viel Freude bereitet. Meist haben wir zu zweit Projekte angeboten und die Familien von Amancay besucht. Mir hat das flexible und selbständige Arbeiten gut gefallen. Zur Planung von Angeboten haben wir uns unter anderem an dem Interesse und Bedürfnissen der Familien orientiert. Zudem war es möglich unseren Stärken einzubringen, oft war auch eine Menge Kreativität gefordert um unsere Ideen umzusetzen zu können. Wir haben Projekte für die Kinder (mit und ohne Behinderung) angeboten wie z.B. Tonarbeiten, Malen und Basteln. Die Orientierung an peruanische und deutsche Bräuche war ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. So haben wir zum Beispiel Ostereier bemalt, eine Weihnachtskrippe gebaut oder eine Helloween-Party organisiert.

Die intensive Auseinandersetzung mit den örtlichen Gegebenheiten und der enge Kontakt mit den Familien von Amancay hat mich sehr in dem Prozess der Eingewöhnung unterstützt und hat mir schnell ein Gefühl von Zugehörigkeit und Wertschätzung vermittelt. Zudem hatte ich den Eindruck, dass auch die Familien die Unterstützung durch die Freiwilligen schätzen und annehmen und auch ihnen durch die Zuneigung, Wertschätzung und Verständnis vermittelt wird.

Ich werde voraussichtlich im Februar 2014 für einen Monat nach Lima zurückkehren und das Projekt Amancay unterstützen. Die Arbeit der Menschen von Amancay in Deutschland und in Peru hat mich sehr beeindruckt und ich möchte mich weiterhin an dieser Zusammenarbeit beteiligen.

Marielle Fingberg

Freiwillige von August 2010 bis August 2011
Abiturientin aus Gütersloh

"Wir versuchten den Familien mit wenigen Mitteln große Freude zu bereiten. Ich habe mit den Kindern einen Kunst- und einen Musikworkshop gemacht und wir sind gemeinsam in Parks oder ans Meer gegangen."


Ich heiße Marielle Fingberg, komme aus Gütersloh und war von 2010 bis 2011 in Peru. Ich bin vom Welthaus Bielefeld und dem "weltwärts"Programm in die Schule für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen Centro de Educación Básica Especial "Divina Misericordia" vermittelt worden. Dort war ich drei Tagen die Woche in einer Klasse und habe der Lehrerin bei der Arbeit unterstützt. Ich habe den Schülern beim Essen, bei der Hygiene und ihren Aufgaben geholfen.
Neben der Arbeit in der Schule war ich auch zwei Mal die Woche bei Amancay eingesetzt. Wir legten gemeinsam mit den Familien einen kleinen Nutzgarten vor unserem Cuarto, dem Vereinsraum, an. Wir versuchten den Familien mit wenigen Mitteln große Freude zu bereiten. Ich habe mit den Kindern einen Kunst- und einen Musikworkshop gemacht und wir sind gemeinsam in Parks oder ans Meer gegangen.