Amancay

Amancay – Begegnung auf Augenhöhe e.V.


Amancay - Begegnung auf Augenhöhe e.V.

FreiwilligeR werden

Du möchtest…
…in ein neues Land und eine neue Kultur kennenlernen?
…direkt mit Menschen zusammen arbeiten?
…einen Einblick in ihr Leben erhalten?
…dich in einem Projekt völlig frei entfalten?
…dich mit deinen Talenten und Fähigkeiten für eine gute Sache engagieren?

Dann bist du bei uns genau richtig! Bei Amancay hast du die Möglichkeit deinen Ideen freien Lauf zu lassen. Die konkrete Arbeit in unseren Projekten ist sehr vielseitig und du hast viele Möglichkeiten dich mit deinen Talenten frei zu entfalten. Gefordert sind deine Kreativität und dein Einfühlungsvermögen. Mit unserer Arbeit wollen wir uns nicht über die Familien stellen, sondern mit ihnen gemeinsam Lösungen erarbeiten. Als FreiwilligeR lernst du hierbei sicherlich nicht weniger als die Familien selbst. Wir sind gespannt auf deine Interessen und Fähigkeiten, die du bei Amancay einbringen kannst und freuen uns auf deine Ideen!

Du solltest…
…Zeit von mindestens fünf Monaten mitbringen
…volljährig sein
…dich auf Spanisch verständigen können

Wir bieten dir…
…eine weitgehend freie und kreative Arbeit vor Ort fern ab von Standardprogrammen und all-inklusive-Paketen
…einen Praktikumsstart wann immer es dir passt
…eine kompetente Ansprechperson in Deutschland und in Peru
…unsere Hilfestellung bei der Suche nach Unterkunft und Finanzierungsmöglichkeiten
…eine Praktikumsbescheinigung am Ende deines Aufenthalts

Freiwilligenaufruf

Schreib uns doch einfach direkt an!


Veronika Kohlschütter

Amancay - Begegnung auf Augenhöhe e.V.

Freiwillige von September 2014 bis Februar 2015
Fitnesspädagogin aus Hamburg

"Ich erhoffe mir eine vertiefte praktische Auseinandersetzung mit Themen und Methoden sozialer Arbeit im Bereich der Behindertenhilfe in einem anderen kulturellen Umfeld. Hierbei interessieren mich insbesondere der Umgang und die Einstellung der peruanischen Gesellschaft gegenüber geistig und körperlich behinderten Menschen."


Hallo! Mein Name ist Veronika, ich bin 26 Jahre alt und studiere im vierten Semester Soziale Arbeit an der HAW Hamburg. Mein Schwerpunkt ist seit dem letzten Semester die Behindertenhilfe.

Ab September werde ich das im Rahmen meines Studiums vorgesehene Praxissemester bei Amancay absolvieren. Der Wunsch das Vollzeitpraktikum in Südameika abzuleisten entstand letzten Sommer nach einem siebenwöchigen Aufenthalt in Kolumbien, wo ich unter anderem in einer kleinen Dorfschule in den Anden Englisch unterrichtet habe. Diese Erfahrung hat mein Interesse geweckt einen noch tieferen und authentischen Einblick in die südamerikanische Kultur und Lebensweise zu gewinnen. Ich erhoffe mir eine vertiefte praktische Auseinandersetzung mit Themen und Methoden sozialer Arbeit im Bereich der Behindertenhilfe in einem anderen kulturellen Umfeld. Hierbei interessieren mich insbesondere der Umgang und die Einstellung der peruanischen Gesellschaft gegenüber geistig und körperlich behinderten Menschen. Ich hoffe, dass ich die theoretisch erlernten Kompetenzen der Beratung und Vernetzung bei Amancay anwenden und ausbauen kann. Ferner würde es mich freuen, wenn ich eigene kleine Projekten anbieten könnte. Gern würde ich beispielsweise Bewegungs- und Sportangebote einbringen. Da ich ausgebildete Fitnesspädagogin bin und bereits seit fünf Jahren einen Sportkurs für geistig und körperliche behinderte Menschen anbiete wäre es mir eine große Freude wenn es mir gelänge auch in Peru die Projektmitglieder für Bewegung begeistern zu können. Ich freue mich sehr auf die Zeit bei Amancay und hoffe, dass ich einen positiven Beitrag leisten und eine gute Unterstützung für den Verein darstellen werde.

Leonie Schröder

Freiwillige von Mai 2014 bis Februar 2015
Studentin der Medizin aus Witten

"Seit drei Monaten bin ich nun Teil des peruanischen Teams. Für mich ist die Arbeit: …bunt!"


Hola, mein Name ist Leonie Schröder. Ich bin 22 Jahre alt und studiere Humanmedizin in Witten/Herdecke. Nach Abschluss des vierten Semesters habe ich beschlossen meinem schon länger bestehenden Wunsch nachzugehen, in einem sozialen Projekt im Ausland zu arbeiten. Zufällig erfuhr ich von „Amancay“ durch einen ehemaligen Freiwilligen und war sofort begeistert von der Idee ca. ein Jahr mit Kindern mit Behinderungen in Lima in einem Armenviertel zusammenzuarbeiten.

Seit drei Monaten bin ich nun Teil des peruanischen Teams. Für mich ist die Arbeit:

…bunt!

Jeden Tag besuche ich Kinder zwischen 3 und 25 Jahren mit verschiedenen Behinderungen in ihrem Zuhause. Dreimal in der Woche bieten wir einen „Taller“ (=Workshop) an in dem wir zurzeit kochen, basteln, tanzen und Theaterspielen. So sieht kein Tag wie der andere aus!

…intensiv!

Aus Deutschland kommend wird man in ein ganz neues Umfeld geworfen: eine andere Kultur, fremde Sprache und eine große, lebendige bis chaotische Stadt!

Durch das Besuchen der Kinder in ihrem Zuhause und das individuelle Arbeiten mit ihnen lernt man die Kinder und deren Familien sehr gut kennen. Es ist wunderschön mitten im Familiengeschehen zu sein, jedoch erlebt man auch hautnah mit, was Armut und damit verbunden geringe Bildung und unzureichende medizinische Versorgung bedeuten!

...erfüllend!

…ist die enge Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort: Gemeinsam mit den Kindern Spaß machen und bei den „Up und Downs“ der Kinder, sowie ihrer Familien dabei zu sein.  Ich habe das beglückende Gefühl eine sinnvolle, wichtige Arbeit zu machen.

Ich freue mich auf meine weiteren sechs Monate! Mal schauen was die weitere Zeit mit sich bringt! Alles planen kann man hier nämlich nicht, da das Lebensmotto der Peruaner ist in den Tag hinein zu leben! Davon hoffe ich mir für Deutschland eine Scheibe abschneiden zu können.

Lea Roth

Amancay - Begegnung auf Augenhöhe e.V.

Freiwillige von April bis Juli 2014
Studentin der Ethnologie aus Leipzig

"Ich wollte mich vor Ort und außerhalb des Hörsaals mit Land und Leuten auseinandersetzen, Behinderung und den Umgang damit im kulturellen Rahmen betrachten, der Frage nach „richtiger“ Entwicklungszusammenarbeit nachgehen und an einem sozialen Beitrag beteiligt sein."


Hallo, ich bin Lea.
Von April bis Juli 2014 habe ich ein dreimonatiges Praktikum bei Amancay in Lima absolviert. Aufgekommen ist die Idee im Zuge meines Ethnologiestudiums, bei dem Lateinamerika mein regionaler Schwerpunkt ist. Ich wollte mich vor Ort und außerhalb des Hörsaals mit Land und Leuten auseinandersetzen, Behinderung und den Umgang damit im kulturellen Rahmen betrachten, der Frage nach „richtiger“ Entwicklungszusammenarbeit nachgehen und an einem sozialen Beitrag beteiligt sein.

Es waren drei sehr vielfältige Monate – von erfüllend und wunderschön bis hin zu tief traurig und zermürbend. Aber was bleibt, ist eine unglaublich persönliche Bereicherung sowie die Überzeugung, den Kindern und Jugendlichen des Projekts ein Stückchen Leichtigkeit in den Alltag gebracht zu haben und sei es „nur“ durch einen Bastelnachmittag, einen Parkausflug oder einen weiteren gelernten Buchstaben.

Ich empfehle jedem so eine Art von Praktikum oder Freiwilligenarbeit auch einmal auszuprobieren. Man kehrt ein bisschen verändert zurück; hinterfragt, kritisiert oder wertschätzt scheinbar alltägliche Dinge in Deutschland. Ich war bloß drei Monate dort und empfand diesen Zeitraum als ein bisschen zu kurz. Allen anderen würde ich raten, länger zu bleiben oder zumindest mit guten Sprachkenntnissen in das Projekt zu starten.

Rosina Ratzeburg

Freiwillige von November 2012 bis Juni 2014
Abiturientin aus Berlin

"Eigene Ideen können wir jederzeit einbringen und so den Arbeitsalltag nach unseren eigenen Vorstellungen gestalten. Ich bin sehr glücklich ein Teil des Projektes zu sein und kann es jedem anderen nur empfehlen das auch mal auszuprobieren!"


Hey, mein Name ist Rosina und ich habe grade in Berlin mein Abitur gemacht. Danach habe ich mich entschlossen meine Familie in Lima zu besuchen und bin bei der Suche nach einer Freiwilligentätigkeit im Internet auf Amancay gestoßen. Ich bin also privat hier, nicht über eine Organisation. Deshalb arbeite ich im Gegensatz zu den meisten anderen freiwilligen auch nicht in der Schule, sondern ausschließlich 5 Monate bei Amancay.

Auch ich besuche die Kinder zuhause und bringe Materialien zum basteln oder malen mit, oder wir kochen gemeinsam oder unternehmen draußen etwas. Außerdem bieten wir weiterhin "Talleres" an. Einmal in der Woche zum Beispiel "Manualidades" (Handarbeiten), wobei wir unter anderem schon Weihnachtskarten fertigten, einen Kalender bastelten oder mit Ton arbeiteten. Jetzt in den Sommerferien versuchen wir auch gemeinsame größere Ausflüge für alle zu organisieren.
Bei meiner Arbeit gefällt mir vor allem die Freiheit die ich dabei habe. Eigene Ideen können wir jederzeit einbringen und so den Arbeitsalltag nach unseren eigenen Vorstellungen gestalten. Ich bin sehr glücklich ein Teil des Projektes zu sein und kann es jedem anderen nur empfehlen das auch mal auszuprobieren!

Nele Klein

Freiwillige von September 2012 bis März 2013
Abiturientin aus Burbach

"Dietrich Bonhoeffers Zitat beschreibt mein Gefühl gut, wenn ich an meine Zeit in Peru denke. Eine Zeit, die ich als unglaublich wertvoll, wichtig, liebens– und lebenswert in meinem Herzen trage:

„Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.“"


Hallo – mein Name ist Nele Klein. In der Zeit von August 2012 bis März 2013 habe ich in Lima gelebt und ehrenamtlich bei Amancay in Peru gearbeitet. Gemeinsam mit anderen Freiwilligen habe ich aktiv im Verein gearbeitet. Ich habe Familien besucht, Workshops mitgestaltet, gespielt, gekocht, gelacht, Ausflüge begleitet, gebacken, und viele unvergesslich schöne Augenblicke erlebt.

Auf der anderen Seite habe ich auch Momente erlebt, die schwierig waren – die Mama kann ihr Kind doch nicht zum Termin bringen, das Kind ist erkrankt, muss zum Arzt, - verschiedene Notlagen, die sich im Umfeld des Vereins ergeben können und sich leider oft ergeben. Trotz oder wegen solcher Herausforderungen war es jedes Mal ein Geschenk in die strahlenden Augen der Kinder zu blicken, wenn wir zum Beispiel am Strand waren, im Park, das selbst gekochte Essen probiert haben oder gemalt haben.

In dem (erstmal) völlig fremden und für mich ungewohnten Umfeld erschien es mir anfangs fast unmöglich die Fröhlichkeit und die positive Lebenseinstellung zu verstehen, die mir von den Kindern, den Familien und allgemein den Menschen entgegenstrahlte. Diese Fähigkeit schätze ich sehr – mittlerweile wohne ich in Köln und denke oft an die „südamerikanische Gelassenheit“, wenn die Straßenbahn ausfällt und man 5 Minuten warten muss und das Geschimpfe groß ist, weil man ja jetzt vieeeel zu spät kommt…

Die Arbeit bei Amancay hat mir großen Spaß gemacht. Ich habe immer versucht Freude, Respekt, Verantwortungsbewusstsein, Wissen über Erziehung und viel Zeit und Liebe für die Kinder zu vermitteln – durch den Umgang mit den Kindern oder durch Gespräche in den Familien. In erster Linie stand aber immer im Vordergrund eine schöne Zeit mit den Kindern und deren Familien zu verbringen, die auch ihnen in guter Erinnerung bleibt.

Ich bin sehr dankbar, dass ich bei Amancay die Gelegenheit hatte, freiwillig vor Ort mitzuarbeiten und so eine andere Kultur, ein anderes Leben und ein anderes Land zu erleben. Besonders schön ist es aber für mich, die Familien und die Kinder kennengelernt zu haben, die mir unter anderem durch ihre herzliche und unvoreingenommene Art schnell ans Herz gewachsen sind. Von Deutschland aus engagiere ich mich weiterhin für Amancay – soweit es über die vielen Kilometer möglich ist.

Dietrich Bonhoeffers Zitat beschreibt mein Gefühl gut, wenn ich an meine Zeit in Peru denke. Eine Zeit, die ich als unglaublich wertvoll, wichtig, liebens– und lebenswert in meinem Herzen trage:

„Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.“ Dietrich Bonhoeffer